Natalie Katia Greve

Hallo, schön, dass Du da bist. Gerne erzähle ich Dir ein bisschen was über mich. Eines meiner Lieblingszitate lautet "Bunt ist meine Lieblingsfarbe" und das passt ganz gut auf mich und mein Leben.

Im Gegensatz zu Michael bin ich "nur" Wahlhamburgerin, das aber mit ganzem Herzen. Ich bin quasi "Importware". Geboren in England, eine französische Mutter und ein deutscher Vater. Mein Leben war und ist ziemlich "multikulti".

Nach dem Abitur habe ich 2 Jahre in Paris Sprachen studiert. Als ich mein Diplom in der Tasche hatte, kehrte ich nach Deutschland zurück, um noch etwas "solides" zu machen. So habe ich also zusätzlich ganz klassisch BWL studiert und eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau absolviert.

Meine Karriere fing sehr schnell an. Schon während des Studiums war ich Büro- und Filialleitung für eine Reisebürokette. Dann übernahm ich die Projektleitung für eine Software-Einführung im Mutterunternehmen.

Als mich das nicht mehr ausfüllte, hatte ich eigentlich kaum Zeit zum Nachdenken, denn mir wurde angeboten, in die Verlagsbranche zu wechseln. Nach kurzer Zeit übernahm ich auch hier die Projektleitung für die Software-Einführung SAP. Das ist echt lustig, denn ich verstehe von Computern - gar nichts. Ich bin immer noch die Erste, die schreit, wenn mein Drucker nicht geht. Dafür ist Strategie und Struktur etwas, was mir sehr liegt.

Über die Projektleitung ging es weiter zur stellvertretenden Abteilungsleitung, bis ich schlussendlich mehrere Marketing-Bereiche verantwortlich übernahm.

Wie in so vielen Unternehmen bekam ich immer mehr "aufgedrückt". Massen an Projekten fanden den Weg auf meinen Schreibtisch, zusätzlich zu meinem eigentlichen Job. Mir wurde immer klarer, dass ich nicht wirklich glücklich war. Das einzige, was mir tatsächlich Spaß machte, war die Arbeit mit den Mitarbeitern und die Entwicklung des Einzelnen, sowie der Teams.

Dennoch war der Job ein großer Teil meines Lebens. Perfektion, die Kontrolle haben, erfolgreich sein, es allen Recht machen und beweisen - all das waren meine Treiber. Und dann? Nichts mehr. 2008 war ich ausgebrannt und total am Ende mit einer Vielzahl von Erfahrungen und noch mehr Fragen. Was will ich eigentlich vom Leben? Ich beschloss, mir eine Auszeit zu nehmen.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der Plan bestand darin, den Fokus auf das Privatleben zu richten, um zu ziehen und zu heiraten. Kurz nach dem Umzug erkrankte mein Freund an Depressionen und nahm sich das Leben.

Nun stand ich endgültig im luftleeren Raum und Du darfst Dir sicher sein, dass ich das nicht von Anfang an auch als Chance betrachtet habe. Ich war total am Ende. Es hat lange gedauert, bis ich mich wieder stabilisiert hatte und mir klar wurde, dass ich jetzt versuchen sollte, rauszufinden, wer ich bin und was ich wirklich will. Also alles auf Anfang.

Ich erinnerte mich an das, was mir an meinen Jobs Spaß gemacht hatte: Die Arbeit mit Menschen und ihren Potentialen. Also machte ich neue Ausbildungen: Zur Heilpraktikerin für Psychotherapie, zum Business- und systemischen Coach, zur systemischen Therapeutin und zur Trauerbegleiterin. Ich veröffentlichte ein Buch und machte mich selbstständig.

In meiner Ausbildung zum Business Coach habe ich Michael kennen gelernt und da wir beide auch im "echten" Leben gerne zusammen arbeiten, entstand die Idee, Coaching ins Netz zu bringen.

Fragen stellen, das Thema hinter dem Thema finden, Prozesse bewusst machen und Dinge auf den Punkt bringen - all das möchte ich im Netz auch tun. Dabei verstehe ich mich als Impulsgeber oder Begleiter, der wahre Experte für Dein Leben bist Du.

Und noch etwas ist mir in meinem Leben klar geworden: Alles, was mir passiert ist, alles, was ich erlebt habe, hat mich zu der gemacht, die ich bin. Authentisch und mit mir in Frieden leben heißt für mich auch, alles davon anzunehmen.

Ganz im Sinne von "Bunt ist meine Lieblingsfarbe" freue ich mich auf eine gemeinsame spannende Zeit.

Mit herzlichen Grüßen

Deine Natalie

 

 

 

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